Mobile Webseiten und responsives Webdesign - 3 Tipps und diese 3 Fehler vermeiden


1. Mache es dem Besucher deiner Webseiten so leicht wie möglich

Mache es den Besuchern deiner Website so einfach wie möglich, wenn sie zum Beispiel die Adresse deines Friseursalons suchen, die Bewertungen deiner Produkte durch andere Kunden lesen möchten oder einen interessanten Artikel in deinem Blog recherchieren.

Es ist wichtig, deine Website so zu gestalten, dass es für deine Kunden ein Einfaches ist sich zurechtzufinden und wichtige Informationen mit wenigen Klicks zu erhalten. Die Navigation deiner Webseite ist der Leitfaden für die Orientierung deiner Kunden und sie muss intuitiv ausgestaltet sein.

Nutze ein aussagekräftiges Konzept, das zeigt, wie der Besuch deiner Kunden erfolgen könnte. Sorge dafür, dass ihr Besuch auf allen verfügbaren und aktuellen, mobilen Endgeräten einfach abläuft. Probiere den Prozess auf das Wichtigste zu reduzieren und die Anzahl der Nutzerinteraktionen auf ein Minimum zu verringern. Mit so wenig Klicks wie möglich zum gewünschten Ziel zu kommen ist das Ziel eines gutes Konzeptes für die Usability deiner mobilen, aber auch jeder anderen Form, deiner Webseite.

Beispielablauf eines online Einkaufs:

  • Ein potenzieller Kunde öffnet auf der Suche nach einem Sofa deine Webseite
  • Er stöbert etwas in der Auswahl der verschiedenen Modelle
  • Durch die Menüführung orientiert er sich innerhalb seiner Suche
  • Der Kunde informiert sich über Farben, Größen und den Lieferbedingungen
  • Abschließend wird der Kunde fündig und erwirbt ein Sofa nach Wunsch
  • Er startet den Bestellprozess und wählt die für ihn passende Zahloption aus
  • Im besten Fall beendet der Kunde seinen Kauf und schließt den Prozess ab
  • Eine Bestätigung seines Einkaufes kommt per E-Mail in sein Postfach
  • Darin auch die rechtlichen Vorgaben, Stornierungsmöglichkeiten usw.
  • Evtl. kann er sich gleich zum Newsletter anmelden und/oder erhält Angebote für eine erneute Bestellung bzw. Besuch auf der Webseite
  • Weitere Kundenbindungsmaßnahmen können hier folgen

Dieser Ablauf muss sowohl auf dem Desktop, dem Handy oder dem Tablet einwandfrei ablaufen. Das muss im Konzept berücksichtigt werden, denn jede Nutzungsart hat ihre Besonderheiten. Ein ganzheitliches Konzept zur Usability deiner mobilen Webseite weiß genau, was dein Kunde sucht und zeigt Lösungen auf, wie er so schnell wie möglich zu seinem Ziel gelangt.

2. Finde heraus, wie effektiv deine Website für mobile Kunden ist, die einen Kauf tätigen wollen oder Informationen über dich oder dein Produkt einholen möchten.

Es ist wichtig beim Erstellen einer Website Prioritäten zu setzen. Um das Optimum aus deiner Website herausholen zu können, musst du das Verhalten der Besucher deiner Website kennen und dieses optimal nutzen. Denn nur eine gut besuchte mobile Website kann dir von Nutzen sein und dein Business zum Erfolg bringen.

Achte im Konzept darauf, dass deine Website über eine benutzerfreundliche Oberfläche auf allen Endgeräten verfügt. Dabei muss diese für deine Kunden modern, interessant und einfach zu bedienen sein. Der optische Anspruch darf nicht vernachlässigt werden, aber die intuitive Bedienung ist das A und O für den Erfolg.

Laut Media Post gaben 48 % der Kunden, die Einkäufe über ein mobiles Online-Shoppingportal tätigten an, dass die Benutzerfreundlichkeit einer Website für sie das wichtigste beim Einkaufen sei.

3. Ein responsives Webdesign ist für deine Website ein Muss, um auf allen Geräten einen gleich guten Eindruck zu hinterlassen.

Verwendet eine Website unabhängig vom benutzten Endgerät des Nutzers dieselbe URL und den gleichen Code, dann sprechen wir von einem responsivem Webdesign.

Das bedeutet, dass auf jedem Gerät, ganz egal, ob Desktop, Mobiltelefon oder Tablet, die Website automatisch beim Aufrufen durch den Besucher auf die Größe des mobilen Endgerätes angepasst wird.

Google empfiehlt die Verwendung eines responsiven Webdesigns vor ähnlichen Designansätzen und bewertet das fehlende übergreifende mobile Design einer Homepage negativ im Ranking.

Eine einheitliche Anzeige bietet dir aber auch noch andere Vorteile. Als Betreiber deiner Internetpräsentation musst du dich bei dieser Lösung nur um das Verwalten einer einzigen Website kümmern, was eine enorme Zeiteinsparung bedeutet. Jede Handlung wird automatisch für alle Anzeigeoptionen umgesetzt.

Damit ist es nicht mehr notwendig, deine Website für den Desktop über www.example.com und die mobile Version unter m.example.com zu pflegen. Du kannst beide Versionen unter www.example.com verwalten. Diese Administration ist ausreichend für die Umsetzung auf dem Desktop und auf dem mobilen Endgerät, was auch zu Kosteneinsparungen führt.

Bei einer Website, die mit einem einheitlich responsiven Webdesign gestaltet wurde, wird beim Aufrufen im Netz, egal welches mobile Endgerät deine Nutzer verwenden, nur eine Adresse benötigt. Das bedeutet, dass der Besucher auf allen drei Gerätearten www.example.com im Browser aufrufen kann. Es ist nicht notwendig, deinem Kunden unterschiedliche Webadressen zur Verfügung zu stellen, wie beispielsweise m.example.com für das mobile Telefon und t.example.com für die mobile Tablet-Seite.

Vermeide diese drei Fehler:

1. Fehler: Das Verhalten des Kunden außer Acht lassen.

Wenn du einen Nutzen aus der Erstellung deiner Website ziehen möchtest, musst du unbedingt darauf achten, dass Nutzer von überall Zugriff auf deine Seite haben. Außerdem darauf, dass sie durch eine einfache Bedienung ihr Vorhaben in die Tat umsetzen können. Das nennt man auch Umwandlung, in Englisch Conversion. Wenn also aus einem Besucher deiner Webseite am Ende auch ein Kunde geworden ist, der einen Kauf erfolgreich getätigt hat, dann spricht man von einer 100 % Conversion.

Das kann zum Beispiel bedeuten, dass Besucher deiner Website die Adresse deines Restaurants herausfinden möchten oder das sich potenzielle Kunden über die Lieferoptionen deines Unternehmens erkundigen möchten. Es geht hierbei nicht immer um den Kauf an sich, sondern darum, dass dein Kunde genau das findet, was er sucht und weshalb er auf deine Webseite gekommen ist.

Deshalb ist es für dich und dein Unternehmen sehr wichtig, eine Website zu gestalten, die für mobile Geräte optimiert wird, damit Kunden einfach und ohne Probleme gewünschte Aufgaben umsetzen können. Es gibt also viele Wege für eine erfolgreiche Conversion und du darfst dich hierbei nicht nur auf den getätigten Kauf festlegen. Was immer dein Kunde sucht, er muss es innerhalb kürzester Zeit unabhängig von seinem Endgeräte auf deiner Webseite finden. Sonst ist sein Besuch umsonst und die Zeit und die Kosten, die du in die Optimierung investiert hast, umsonst gewesen.

2. Fehler: Die Implementierung der mobilen Website für Mobiltelefon und Tablet in einer anderen Domain oder Subdomain als die Desktop-Version konfigurieren.

Google bietet mittlerweile verschiedene Konfigurationen an, die mobile Webseiten unterstützen. Jedoch entpuppt sich das Verwalten und Aktualisieren deiner Seite als viel komplizierter, wenn unterschiedliche URLs für jedes mobile Endgerät benutzt werden müssen. Auch kann es hierbei zu technischen Problemen kommen. Durch die Nutzung eines responsiven Webdesigns für alle Geräte über die gleiche URL wird dein administrativer Aufwand auf ein Minimum reduziert. Das hat auch Google erkannt und empfiehlt daher allen Webseiten-Betreibern ein responsives Webdesign. Nimm diese Empfehlung ernst, bald schon wird Google ein responsives Webdesign als Grundvoraussetzung für gutes Ranking einführen, denn die Welt verändert sich zunehmend. Durch die Digitalisierung nimmt die Anzahl der mobilen Geräte stetig zu und das verändert auch das Benutzerverhalten.

3. Fehler: Die Webseiten der Mitbewerber unbeobachtet lassen und dadurch entstehende Anregungen verpassen.

Du solltest nie vergessen, dass Konkurrenz das Business anregt. Die Tipps zur Optimierung einer mobilen Webseite liegen auch deinen Mitbewerbern vor. Deshalb ist es wichtig die mobilen Seiten deiner Mitbewerber ab und zu besuchen. Hole dir dabei Inspirationen, aber vielleicht kannst du auch von ihren Fehlern lernen. Trete in die Fußstapfen eines Besuchers und versuche die Informationen zu erhalten, für die du die Webseite besucht hast. Sei nicht unvoreingenommen, sondern verhalte dich fair und neutral. Was kannst du mitnehmen an Aufgaben und wo siehst du Schwächen? Mache es besser und sei stets auf dem aktuellen Stand, denn Google arbeitet mit jedem Update an den Richtlinien für das Ranking.